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Andreas-Hammerschmidt-Ehrung in Zittau diesmal wieder physisch

Sven Rössel: Andreas Hammerschmidt. Bildbiografie

Mehr als drei Jahrzehnte lang wirkte Andreas Hammerschmidt in Zittau – Grund genug für die Stadt, diesen großen Musiker und Komponisten des 17. Jahrhunderts zu ehren. Traditionellerweise findet diese Ehrung am Reformationstag statt – das ist kein Zufall, gehörte Hammerschmidt doch zu den treuen Protagonisten der protestantischen Kirchenmusik. 2020 konnte die Veranstaltung pandemiebedingt nur im virtuellen Raum stattfinden, 2021 ist sie wieder in der physischen Realität möglich: am 31.10. um 18.00 Uhr im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz, und zwar unter 3G-Bedingungen. Zu Gast ist diesmal das tschechische Ensemble Cum decore, das Werke von Hammerschmidt solchen von Schütz, Monteverdi und Frescobaldi gegenüberstellen wird.

Zugleich erblickt aus diesem Anlass die neue Bildbiografie über Andreas Hammerschmidt aus der Feder von Sven Rössel, Direktor der Kreismusikschule Dreiländereck und anerkannter Spezialist für die Musik des 17. Jahrhunderts, das Licht der Welt, die zahlreiche neue Erkenntnisse über den Komponisten bietet. Ein neuer Band der Gesamtausgabe der Werke Andreas Hammerschmidts wird ebenfalls erstmalig zu betrachten sein: Band 10 enthält die „Fest-, Bus- und Dancklieder“ aus dem Jahr 1658, von denen einige auch im Konzertprogramm erklingen werden.

 

Zur Seite der Veranstaltung auf der Homepage der Stadt Zittau

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