Gartenplan Städtischer Friedhof Altenburg

ISBN 978-3-937940-01-4
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Gartenpläne des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege. Folge 3

Die Folge von Plänen historischer Garten- und Parkanlagen im Freistaat Thüringen wird diesmal mit einem Friedhof fortgesetzt. Die eine Seite des Blattes enthält den Plan selbst, die andere wartet mit umfangreichen weiterführenden Informationen auf. Text- und Bildauswahl lagen in der Hand von Martin Baumann und Monika Kahl vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege sowie Hans Böhme von der Stadtverwaltung Altenburg, der Plan selbst wird von Susanne Rödel vom E. Reinhold Verlag gezeichnet. Dabei handelt es sich nicht um schematisierte Planzeichnungen, sondern um eine plastische Darstellung der Gesamtanlage.
Nachdem 1529 die bisherige Praxis der Bestattung auf den Kirchhöfen Altenburgs verboten worden war (man befürchtete die Ausbreitung einer epidemieartigen Krankheit, des sogenannten "Englischen Schweißes"), legte man hinter dem Hospital zum heiligen Geist außerhalb der Stadtmauern einen neuen Friedhof an. Dieser wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals erweitert und ist noch heute regulär in Betrieb. Bauten wie die Gottesackerkirche oder das Krematorium ergänzen das heute einen parkartigen Charakter aufweisende Areal, auf dem sich neben einem sehr interessanten, teilweise sehr alten Baumbestand auch zahlreiche historische Grabstätten befinden, beispielsweise die des Altenburger Kunstmäzens und sächsischen Staatsministers Bernhard August von Lindenau.

E. Reinhold Verlag

ca. 10 Abbildungen; Format (offen): 60x54 cm

ISBN 978-3-937940-01-4